Chorgeschichte

Biographie von Frank Flade
Chorleiter seit Spielzeit 2010/2011

Biographie von Detlef Steffen
Chorleiter von 1973 bis 2010


Chorgeschichte


Der Konzertchor der Staatsoper Unter den Linden wurde im Nachkriegsjahr 1946 gegründet und gab als Eröffnungskonzert die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi.

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Der Konzertchor auf der Empfangstreppe der Berliner Staatsoper

Seither ergänzt der Konzertchor den Chor der Staatsoper Unter den Linden in Werken mit großer Chorbesetzung, wie, um nur einige Beispiele zu nennen, Die Meistersinger von Nürnberg, Aida, Parsifal und La Forza del Destino.

Außerdem war und ist der Konzertchor an Aufführungen von Werken des 20. Jahrhunderts beteiligt. Dazu gehören Die Teufel von Loudon von Kryzsztof Penderecki, Christoph Kolumbus von Darius Milhaud, die Chorpartie zum Ballett Les Noces von Igor Strawinsky und Moses und Aron von Arnold Schönberg.


Nachdem im Jahr 1973 Detlef Steffen mit der Leitung des Chores beauftragt wurde, gab der Chor vorrangig unter seinem Dirigat eigene Konzerte und hat sich, zusätzlich zu den Aufgaben an der Staatsoper, ein reichhaltiges Repertoire erarbeitet und in vielen Konzerten mit verschiedenen Orchestern und Solisten zur Aufführung gebracht. Als Aufführungsorte seien hier u.a. die Konzerthalle in Frankfurt/Oder, das Kloster Chorin, der Berliner Dom, das Konzerthaus am Gendarmenmarkt und die Gethsemanekirche in Berlin-Prenzlauer Berg genannt.


Besonders erwähnenswert ist, dass es Detlef Steffen bei der Einstudierung oder der Wiederaufnahme der Werke immer wieder in herausragender Weise gelang, mit stets neuen Denkansätzen und Herangehensweisen den Chor zu neuen und überzeugenden Interpretationen zu befähigen.
Zum Repertoire des Chores gehören Werke, wie das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, Die Schöpfung, Nelson-Messe, Die Jahreszeiten von Joseph Haydn, die As-Dur Messe von Franz Schubert, das Weihnachtsoratorium von Johann-Sebastian Bach, Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms, und Messa da Requiem von Giuseppe Verdi.
Auch Werke, wie Carmina Burana von Carl Orff und das hebräische Oratorium Avodath hakodesh (Heiliger Dienst) von Ernest Bloch wurden durch den Chor aufgeführt.

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Der Konzertchor vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 ist Frank Flade der Leiter des Konzertchores. Unter seiner Einstudierung und Leitung wirkte der Chor bereits im Oktober 2010 am Musiktheaterprojekt Schnittstelle Figaro in der Werkstatt der Staatsoper im Schillertheater mit. Ebenfalls wurde noch im selben Jahr am 18.12.2010 mit dem Weihnachtsoratorium von J. S. Bach das erste Konzert des Chores unter der Leitung von Frank Flade in der Trinitatiskirche in Berlin-Charlottenburg aufgeführt.